Mehr schlechtere Vorzeichen kann es vor einem Bundesligaspiel eigentlich nicht geben: Stärkster Herr und stärkste Dame nicht an Bord, Doppelspieler nach wochenlanger Pause wieder dabei und dann noch auswärts beim Deutschen Meister.
So stieg das Bundesligateam des TV Refrath Sonntagfrüh in den ICE Richtung Bundeshauptstadt. Dass dieser dann auch noch mit 90 Minuten Verspätung in der Bundeshauptstadt eintraf, machte das Chaos perfekt. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Teamchef Danny Schwarz: „Wir kamen zu spät in die Halle und wurden von unseren Gegner verständnisvoll und freundlich empfangen, jedoch machten die Schiedsrichterganz schön Druck und wir konnten uns nur sehr schlecht auf das Spiel vorbereiten“. So gingen auch beide Doppel an EBT, wobei im beim Gastgeber geschwächten Herrendoppel sogar ein TVR-Sieg möglich war. Schwarz: „Vielleicht wäre dieser unter anderen Voraussetzungen möglich gewesen“.
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Wenn man vor der laufenden Bundesligasaison davon gesprochen hätte, dass am 8. Spieltag das Auswärtsspiel des TV Refrath beim amtierenden Deutschen Meister EBT Berlin ein Duell zweier Tabellennachbarn ist, dann wäre man sicherlich ausgelacht worden.
