Aller schlechten Dinge sind Drei – TVR verliert in Beuel 1:5

Janice Kaulitzky musste als Oberligaspielerin in der 1. Bundesliga aushelfen

Janice Kaulitzky musste als Oberligaspielerin in der 1. Bundesliga aushelfen

„Eigentlich bin ich gar nicht der Typ, der immer wieder klagt“, so Heinz Kelzenberg, Teamchef des TV Refrath nach der erneuten Niederlage seines Top-Teams in Bonn-Beuel. „Aber unser Glück in der Hinrunde wird nun scheinbar doppelt mit Pech zurück gezahlt“.

Mit nur drei gesunden Herren und Oberligaspielerin Janice Kaulitzky musste der Tabellendritte den schweren Gang zum 1.BC Beuel antreten, der sichtlich gut vorbereitet und motiviert, an gestrigen Dienstagabend eine Revanche für die 0:6-Hinrundennhiederlage nehmen wollte. Dass im Vergleich zum bereits am Sonntag gegen den BC Düren geschwächten Team jetzt mit Beck, Nyenhuis und Karnott drei weitere Spieler angeschlagen fehlten, ließ die Refrather Verletztenliste auf insgesamt drei Damen und zwei Herren ansteigen, ergänzt durch das weitere Fehlen von Tan Chun Seang und Jenny Wallwork.

Das „letzte Refrather Aufgebot“ trat im sehr professionellen Beueler Ambiente vor toller Zuschauerkulisse an gegen den Tabellennachbarn in Bestbesetzung. Lediglich der leicht angeschlagene Erik Meijs wurde durch Max Weißkirchen ersetzt.

Aus dieser großen Personalnot heraus musste Refrath auch das Damendoppel bereits nach drei Ballwechseln aufgeben, da Jenny Karnott und Carla Nelte beide aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter spielen sollten. Parallel legte das zusammen gewürfelte Herrendoppel mit Max Schwenger und Fabian Roth zwar los wie die Feuerwehr, musste sich dann jedoch in zwei Durchgängen dem starken Beueler Gespann beugen.

Oberligaspielerin Janice Kaulitzky unterlag Luise Heim ebenfalls glatt, so dass es nach 45 Minuten bereits 0:3 aus TVR-Sicht stand. Es folgten zwei starke Herreneinzel, in denen Richard Domke gegen den Hongkongchinesen Yan Kit Chan zwei Satzbälle hatte, diese jedoch nicht durch bringen konnte und parallel Fabian Roth souverän aufspielte.

Zwischenzeitlich war einen Moment lang Hoffnung bei den 50 mitgereisten lautstarken Refrather Fans aufgeblüht, als Domke den zweiten Satz jedoch verlor. Überragend spielte erneut Fabian Roth auf, der den ein Jahr jüngeren deutschen Hoffnungsträger Max Weiskirchen fast nach Belieben beherrschte und besiegte.

Beim Stand von 1:4 hatten Max Schwenger und Janice Kaulitzky die unlösbare Aufgabe gegen die Weltklasse-Mixedspieler Chris Langridge / Birgit Michels zu bestehen. Dies gelang nur ein einigen Ballwechseln, so dass der Gastgeber mit 5:1 den Endstand herstellte und in der Tabelle hauchdünn an Refrath vorbeizog.

Heinz Kelzenberg: „Nun ist eine gute Kommunikation gefragt, um das Team aus diesem Tal wieder heraus zu holen, denn am kommenden Dienstag steht das nächste Spiel an“. Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde soll am 13.1. (19 Uhr, Halle Steinbreche) gegen den TSV Trittau (zuletzt 3:1 Punkte) wieder ein Sieg her. „Dann wären wir mit 16:8 Punkten wieder im Soll“, so Kelzenberg, der nicht nur auf die Rückkehr von Raphael Beck und Jenny Karnott hofft, sondern vor allem auf Carla Nelte, die Ende der Woche entscheiden wird, ob sie wenigstens eine Disziplin spielen kann.

Quelle: TV Refrath Badminton

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