Babolat Refrath Cup U13: 130 Teilnehmer aus ganz Europa – Frankreich diesmal dominierend

Antonia Kuntz

Antonia Kuntz

Am Sonntag um 16:30 war es geschafft: der 4. Internationale Babolat Refrath Cup endete mit dem Finale im Mädchendoppel U13. Insgesamt waren 137 Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, England, Belgien und den Niederlanden zu Gast, für die 321 Spiele aufgerufen wurden. Vor allem die subtropischen Temperaturen stellten die Aktiven, aber auch die Organisatoren und Helfer vor eine harte Aufgabe.

Am Freitag begann das Mixed U13, in dem sich leider kein deutsches Paar ins Halbfinale spielen konnte. Dort setzten sich zwei französische Paare am späten Abend durch, von denen sich Noemie Poulbot und Yohan Barbieri am Samstagmorgen den Turniersieg erspielten. Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht erzielten Karl Sufryd / Elina Sonnenschein sowie Jonathan Dresp / Michelle Kanschick, die das Viertelfinale erreichten.

Am Samstag wurde dann in beiden Altersklassen das Mädchen- und Jungeneinzel gespielt. Bei den Jungen U13 kam es schließlich Sonntagmorgen zu einem rein französischen Finale, diesmal zwischen Lucas Renoir und Alex Lanier. Der starke Engländer Charlie Castle unterlag knapp im Halbfinale, aus Deutschland war lediglich Karim Krehemeier im Viertelfinale zu finden. Besser lief es im Mädcheneinzel, wo zwar Elina Sonnenschein überraschend im Viertelfinale verlor, Michelle Kanschick aus Potsdam jedoch zwei tolle Dreisatzspiele hinlegte und das Halbfinale erreichte. Dort musste sie leider nach einem Satz verletzungsbedingt aufgeben. In einem packenden, hochklassigen Finale über drei Sätze gewann schließlich Emilie Drouin aus Frankreich gegen Estelle van Leeuwen aus England.

Am letzten Turniertag wurde anschließend Jungen- und Mädchendoppel gespielt. Leider stand nach zahlreichen Dreisatzspielen fest, dass nicht alle französischen Teilnehmer das Turnier bis zum Ende spielen konnten, weil sie es sonst nicht bis 19:30 nach Paris geschafft hätten, wo für einige Teilnehmer Anschlusszüge erreicht werden mussten. Hier wird sich der Ausrichter für das kommende Jahr ein System überlegen müssen, welches ein garantiertes Turnierend um 14:40 Uhr vorsieht.

Im Jungendoppel gewannen die beiden Einzelfinalisten aus Frankreich Alex Lanier und Lucas Renoir gemeinsam gegen die Zufallspaarung Charlie Castle (England) und Tino Daoudal (Frankreich). Leider erreichte keine deutsche Paarung das Halbfinale. Im Mädchendoppel schafften dies Julia Meyer und Elina Sonnenschein, die dort jedoch in drei Durchgängen an Frankreich scheiterten. Die Siegerinnen in der letzten Disziplin des Turniers kam schlie0ßlich aus den Niederlanden und heißen Kirsten de Wit / Iris van Leijsen.

Die Dominanz von Frankreich war in diesem Jahr unübersehbar und umgekehrt das Abschneiden der deutschen Spielerinnen und Spieler enttäuschend. Zwei Halbfinalteilnahmen bei den Mädchen können nicht zufriedenstellen und sollten im nächsten Jahr überboten werden.

Aus Refrather Sicht waren die Gruppensiege von Antonia Kuntz (Mixed und Einzel) und Julian Marcus (Einzel) sehr erfreulich und auch Svea Powiton spielte sich mit einer Partnerin aus Sachsen in die Hauptrunde. Tim Barion und Noah Volkmann kamen über die Gruppenphase nicht hinaus.

Viele Teilnehmer attestierten dem Ausrichter TV Refrath eine sehr gute Ausrichtung, die vor allem am Freitag und Samstag reibungslos funktionierte. Heinz Kelzenberg: „Der abschließende Sonntag verlief dann nach hinten raus etwas unbefriedigend, aber wir werden daran arbeiten. Die klimatischen Bedingungen waren Wahnsinn, so was habe ich in über 20 Jahren Turnierausrichtung noch nicht erlebt. Ich bin glücklich über mein Team, wir haben an drei Tagen bis zu 130 Spieler plus Eltern und Coaches mehr als zufriedengestellt. Es gab keinerlei Kritik, auch das habe ich so noch nicht erlebt. Die Firma Babolat hat uns prima unterstützt, so dass wir das Turnier überhaupt stemmen konnten“.

2. Internationaler Babolat Refrath Cup U11 / German Masters in Refrath mit internationalem Flair

Mit 63 Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg war der 2. Internationale Babolat „Refrath Cup U11“ deutlich besser besucht als die Erstauflage in 2015, wo nur 42 Mädchen und Jungen am Start waren. Das Turnier gehörte wieder zur German Masters-Turniersierie, so dass aus Deutschland fast alles am Start war, was Rang und Namen hat. In 135 Spielen wurden in Gruppenspielen bzw. nach dem Ranglistensystem die Siegerinnen und Sieger der 4 Disziplinen ermittelt.

Beste Spielerin des Turniers war Amber Boonen aus Belgien, die das Einzel gegen ihre Doppelpartnerin Kathell Desmots-Chacun in drei Sätzen gewinnen konnte und einige Stunden später mit der Französin auch im Doppel erfolgreich war. Das beste deutsche Mädchen kamen aus Thüringen: Satine Tobien wurde im Einzel Dritte vor Amra Bourakkadi (1.BV Mülheim) und gemeinsam mit Joleen Pfeiffer aus Sachsen (SC Gittersee) auch Dritte im Doppel.

Bei den Jungen war erneut Alexander Becsh vom 1.BC Beuel nicht zu schlagen. Er gewann das Finale gegen Justin Dang (STC Solingen), der den Belgier Soares im Halbfinale schlagen konnte. Dritter wurde Konrad Rötzer aus Sachsen (SC Gittersee). Im Doppel konnte Rötzer dann an der Seite seines Vereinskollegen Nils Hahn die Doppelkonkurrenz gewinnen: In einem dramatische Finale gewannen die beiden Sachsen gegen die Solinger Paarung Justin Dang / Rafe Kenji Braach mit 25:23 im dritten Satz.

Insgesamt war die Zweitauflage des Turniers ein voller Erfolg und man freut sich auf die dritte Ausrichtung im kommenden Jahr. Das sehr junge Organisationsteam vor Ort mit Dario Wittstock, Yannik van der Coelen und Fabian Janik bewältigte nicht leichte Aufgabe sehr gut.

Quelle: TV Refrath Badminton

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