Badminton: Bitterer Abend in Düren

Fabian Holzer und Sam Magee

Fabian Holzer und Sam Magee

„Das war nun wirklich nicht unser Abend“. Diese Aussage der beiden Coaches Daniel Winkelmann und Heinz Kelzenberg fasst die Auswärtspartie am Dienstagabend in Düren kurz und prägnant zusammen.

Obwohl bis auf Carla Nelte und Fabian Roth bestens aufgestellt, lief beim TV Refrath gegen den Ligakonkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte nicht viel zusammen. Heinz Kelzenberg: „Jeder von uns wusste, dass wir ein schweres Spiel vor uns haben, aber dass wir es verlieren, damit hatte niemand gerechnet“. Bereits in den beiden Auftaktpartien fiel eine Art Vorentscheidung, als die erneut großartig kämpfenden aber letztlich glücklosen Sam Magee und Fabian Holzer eine 18:14-Führung im Entscheidungssatz verspielten und auch ihren Matchball nicht zu nutzen wussten.

Parallel startete Chloe Magee gegen die Russin Slobodyanyuk souverän, gewann den ersten Satz relativ mühelos, bevor die Russin sehr schnelles und vor allem fehlerloses Badminton spielte. „Irgendwann war der Rückstand zu groß und Chloe lief nur noch hinterher“, lautete das Fazit von Coach Kelzenberg, der nach dem 0:2 Rückstand trotz des anschließenden geschenkten Damendoppels – Düren musste zwei Damen aus der 8.Liga einsetzen – wenig optimistisch war: „Es war zu diesem Zeitpunkt schwer vorstellbar, dass nun alles glatt läuft“.

Die für Erstligaverhältnisse spärliche Kulisse von 65 Zuschauern in der Dürener Halle erwies sich auch in den folgenden Spielen als lautstark und motivierte die Heimmannschaft zu sehr guten Leistungen. Kelzenberg: „In Düren zu spielen ist schon etwas Besonderes. Da sitzt selbst der Teammanager brüllend an der Zähltafel und trinkt zwischendurch Bier. Das hat seinen eigenen Charme“.

Der Österreicher Obernosterer revanchierte sich im Anschluss im 1. Einzel für die im Hinspiel erlittene Niederlage gegen Richard Domke. Dieser gab dann in der Mitte des zweiten Satzes mit Rückenproblemen auf. Ein mögliches Unentschieden vor Augen spielten Magee/Magee ein sehr souveränes Mixed und letztlich lag die Verantwortung auf Lars Schänzler, der gegen Kai Schäfer erneut ein gutes Spiel machte, jedoch in zwei Sätzen verlor.

„Die 2:4 Niederlage schmerzt natürlich, weil unser Polster nun etwas geschmolzen ist“, so Kelzenberg, der jedoch optimistisch ist, die Verfolger aus Mülheim und Beuel auf Distanz halten zu können. Bereits am für den TVR spielfreien kommenden Samstag spielen beide Verfolger gegeneinander und im Anschluss dürfen dann konkrete Rechenspiele angestellt werden. Das Restprogramm für den TV Refrath beginnt mit dem Heimspiel gegen Bischmisheim, gefolgt vom finalen Doppelspieltag gegen Neuhausen und in Mülheim. Die Ausgangsposition, um den 3. Platz zu erreichen ist etwas schlechter geworden, aber immer noch gut.

Quelle: TV Refrath Badminton

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