Personalsorgen nicht zu kompensieren – 2:4 gegen Düren

Raphael Beck / Jenny Karnott – verloren in drei Sätzen das Mixed

Raphael Beck / Jenny Karnott – verloren in drei Sätzen das Mixed

„Wir dachten, dass unsere Personalsorgen aus dem Dezember überstanden sind, doch heute war es noch schlimmer“, so resümierte Refraths Chef Heinz Kelzenberg die Tage und Stunden vor dem Hinrundenstart am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen den Tabellensiebten 1.BC Düren.

Chloe Magee und Carla Nelte sagten erneut ein paar Tage vor dem Match ab, da sie nach ihren Verletzungen noch nicht ausreichend im Training sind. Kelzenberg: „Hier war Vorsicht geboten und es braucht noch etwas Zeit, bis sie wieder am Start sind“. Als dann am Morgen des Spieltags auch Max Schwenger nach langer Rückreise aus seinem Familienurlaub in Asien zu müde war, um sein Team sinnvoll zu verstärken, kam die nächste Hiobsbotschaft telefonisch: Die Engländerin Jenny Wallwork konnte am Morgen wegen schlechten Wetters nicht aus London losfliegen und musste ebenfalls ersetzt werden.

Kelzenberg: „Ich war glücklich, mit Richi Domke, Fabi Roth, Denis Nyenhuis und Raphi Beck vier gesunde Herren zu haben, wobei Beck erst in der Nacht aus seinem Skiurlaub zurück gekehrt war“. Hinzu kamen die Damen Jenny Karnott und Janice Kaulitzky aus dem 2. und 3. Team, die beide ihre Sache sehr gut machten, aber nicht punkten konnten.

Als dann auch klar wurde, dass Beck angesichts seines Trainingsrückstandes weit von seiner Bestform entfernt war und auch Denis Nyenhuis diese nicht finden konnte, blieben nur die beiden Herreneinzel des TVR, Richard Domke und Fabian Roth, die ihre Matches gewinnen konnten.

Auch Düren musste wegen der Flugprobleme auf seinen besten Einzelspieler verzichten, was angesichts des Endergebnisses von 4:2 für sie jedoch zweifelsfrei nicht ganz so arg ins Gewicht fiel.

Dennoch wich die erste Enttäuschung schnell aus den Köpfen der Spieler und Verantwortlichen. Heinz Kelzenberg: „Wenn man alles gegeben hat und verliert und dann auch weiß, woran es gelegen hat, dann ist so eine Niederlage halb so schlimm“. Besonders freute sich Kelzenberg darüber, diese achtbare Leistung ohne einen einzelnen ausländischen Akteur realisiert zu haben, wohin gegen Düren nur mit internationalen Spielern angetreten war. Kelzenberg: „Das gibt es in der Bundesliga beides sehr sehr selten“.

Durch das 2:4 wurde der Abstand in der Tabelle zum Führungsduo aus Bischmisheim und Mülheim natürlich größer, doch der 3. Platz konnte verteidigt werden.

Angesichts der Personalsituation im Refrather Team schwinden auch die Hoffnungen, am Dienstag (6.1., 19 Uhr) beim 1.BC Beuel zu punkten. Erst eine Woche später beim Heimspiel gegen TSV Trittau (13.1., 19 Uhr) soll der nächste Sieg eingefahren werden, bevor man dann eine nächste Zwischenbilanz ziehen kann, wohin die Reise für den TVR gehen könnte.

Quelle: TV Refrath Badminton

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