Rund um Köln – Staubwolke Refrath stellt wieder Streckenposten

IMG-20170615-WA0041Der Radsportverein „Staubwolke“ aus Refrath stellt traditionell seit Jahrzehnten Vereinsmitglieder für die Arbeit als Streckenposten bei „Rund um Köln“.

Aber nicht nur als Helfer waren die Mitglieder der Staubwolke Refrath aktiv, sondern mit 13 Startern auch als Teilnehmer des Rennens.

So belegte Jan Roeben  auf der 127km Strecke den 7. Platz seiner Altersklasse mit einer Zeit von 4:08 Stunden. Erich Hammerschmidt, der Vorjahressieger seiner Alterklasse konnte in diesem Jahr unter die besten 11 fahren.

Auf der 68km Strecke waren Nadine Gronewald mit Platz 5 (1:52 Stunde) zwar eine Minute langsamer als im letzten Jahr, dafür landete sie in ihrer Altersklasse 4 Plätze weiter vorne.

Zur 101. Auflage des Radrennklassikers stehen während der insgesamt fünf Durchfahrten von Profis und Amateuren am Schlossberg in Bensberg 14 Frauen und Männer aus dem Verein als Helfer an der Strecke, um diese abzusichern.

Schon um 9.30 Uhr haben sich die Freizeitsportler am Sonntagmorgen getroffen. Der Einsatzleiter verteilt die grünen Warnwesten und teilt die Posten ein. Darunter zum Beispiel die Sicherung einer Verkehrsinsel von einer Person mit einem Dreieckwimpel und einer Trillerpfeife, die dafür sorgt, dass keiner der Fahrer an der Verkehrsinsel stürzt.

Um 10 Uhr stehen alle an den ihnen zugewiesenen Plätzen. Sankt Nikolaus schlägt noch einmal in aller Ruhe die volle Stunde, 30 Minuten später wird es turbulent. Ein Einsatzwagen der Polizei bittet die Streckenposten per Lautsprecher um die „Sperrung der Strecke“. Die Absperrgitter werden vor die Einmündungen geschoben, die Verkehrsinsel abgesichert.

Weiter oben wird das Spektakel durch Moderatoren kommentiert.

Zur Profidurchfahrt kommt Herbert Watterott – der ARD-Radsportexperte – dazu.

Er begrüßt Artur Tabat, den langjährigen Organisator von „Rund um Köln“, der den Tross der Profis in einem Begleitfahrzeug anführt. Dieses Jahr als sportlicher Leiter mit von der Partie – Jan Ullrich.

Jeder Streckenposten erhält nach Abschluss der Veranstaltung als Dankeschön einen Gutschein für einen Besuch in der Saunaanlage Mediterana. Aber darum geht es den Helfern aber gar nicht. „Wir sind mit Leidenschaft dabei“, sagt eine Helferin.

Weiterhin kann sich der Verein über zwei neue, vielversprechende Mitglieder freuen: Jan Madalinski belegte in diesem Jahr einen fünften, zwei sechste und zwei weitere Platzierungsränge bei Lizenzrennen in ganz NRW.

Zum Anderen Leon Arenz, Sohn von Ex-Profi Jörg Arenz, der bei Rund in Refrath einen neunten Platz in seiner Altersklasse und einen 4. Platz bei Rund um Köln erzielen konnte.
Hier blickt der Verein freudig in die Zukunft und wird über weitere Erfolge berichten.

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