Große Zufriedenheit beim TV Refrath

Marie Schmidt - Antonia Kuntz - Svea Powiton

Marie Schmidt – Antonia Kuntz – Svea Powiton

Zwei lange Hallentage liegen hinter den Verantwortlichen des TV Refrath, denn am Wochenende des 2.Advents fanden die Bezirksvorentscheidungen zu den Westdeutschen Meisterschaften 2016 statt.

In fünf Altersklassen kämpften über 200 Mädchen und Jungen aus 29 Vereinen um Ranglistenpunkte und die begehrten Tickets für das Turnier im Januar in Oberhausen, welche nur den Sieger der jeweiligen Dreier- oder Vierergruppen ausgestellt wurden.

44 Teilnehmer vom TV Refrath nahmen in der heimischen Halle Steinbreche teil und Turnierorganisator Heinz Kelzenberg hatte mit seinen Helfern Laura Berger und Elias Beckmann an beiden Tagen alle Hände voll zu tun, die zahlreichen Spiele reibungslos und pünktlich über die Bühne zu bringen. Heinz Kelzenberg: „Das ist schon ein strammes Programm und nach knapp 20 Stunden Turnierleitung weiß man, was man getan hat“.

Doch im Blickpunkt standen die Sportler, vor allem die des TV Refrath. In der Altersklasse U11 waren dies zwei Mädchen und 8 Jungen, die teilnahmen. Lempi Hämäläinen und Elena Bonnen, sowie Felix Lehmann, Sören Ommer und Philipp Euler konnten leider keinen Sieg erzielen und schieden in der Gruppenphase ebenso aus wie Noah Volkmann und Julius Erdmann mit 1:2 Siegen sowie Ha Jong Kim, der immerhin zwei seiner drei Begegnungen gewinnen konnte. Mit sehr starken Leistungen spielten sich Paul Schmidt und Julian Strack in das Halbfinale, welches ausgetragen werden musste, weil nur zwei Qualifikationsplätze zur Verfügung standen.

In zwei ganz besonders unglücklich verlaufenden Begegnungen schieden die an diesem Tage beiden besten Refrather U11er aus. Strack unterlag im 3. Satz denkbar knapp mit 19:21 und Paul Schmidt musste nach deutlich gewonnenem ersten Satz gegen den an 1 gesetzten besten Beueler Spieler das Spiel nach wenigen Ballwechseln im 2. Durchgang aufgeben. Heinz Kelzenberg: „Das war natürlich äußerst tragisch, Paul hat überragend gespielt und dann das. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass er bald wieder gesund ist“.

In der Altersklasse U13 schafften drei Mädchen und zwei Jungen den Sprung zu den Westdeutschen Meisterschaften. Mark Euler und Marie Schmidt nehmen nun in allen drei Disziplinen in Oberhausen teil, Kaspar Voß und Svea Powiton im Einzel und Doppel sowie Antonia Kuntz im Mädcheneinzel. Sehr gut schlugen sich die vier weiteren Jungen, auch wenn Kai Schaberick und Paul Schubert bei ihrer ersten BVE-Teilnehme kein Spiel gewinnen konnten. Dies gelang jedoch Julian Marcus (4:4 Siege) und Tim Barion (4:2), die jedoch in jeder Disziplin die Qualifikation knapp verpassten und im nächsten Jahr nochmals in derselben Altersklasse angreifen werden. Lena Schwerm scheiterte in ihrer einzigen Disziplin, dem Mädchendoppel mit Antonia Kuntz, um Haaresbreite an der Qualifikation.

In U15 gewannen Bennet Peters und Luisa Lauer das Mixed und sind nun, ebenso wie Corvin Schmitz in allen drei Disziplinen bei den Westdeutschen Meisterschaften dabei. In zwei Disziplinen schafften dies Jannick Mötting und Marcello Kausemann und das Trio Yannick Schneider, Christian Rocholl und Jonas Werner immerhin im Jungendoppel sowie Kirstin Boonen im Einzel. Knapp gescheitert ist dagegen Luisa Heuts, die sich mit etwas mehr Losglück wahrscheinlich durchgesetzt hätte sowie die beiden Jungen Torben Ommer und Jakob Pessara, wobei letzterer nur hauchdünn geschlagen Gruppendritter wurde.

In U17 waren Runa Plützer, Laura Berger, Elias Beckmann und die Geschwister Paula und Max Kick jeweils in allen Disziplinen vorqualifiziert. Dies schafften durch weitere Erfolge am Wochenende nun auch noch Laura Weilberg, Fritz Binus und Niklas Mambrey. Auch Nele van der Coelen wird in zwei sowie Lara Börsch und Sven Eric Becker in je einer Disziplin bei den Westdeutschen Meisterschaften teilnehmen. Kurzfristig ausgefallen war Enrico Kausemann, der nun jedoch noch auf einen Nachrückerplatz im Mixed hoffen darf. Mit guten Leistungen in den Gruppenspielen knapp gescheitert sind am Wochenende Julian Heidenreich, Moritz Kochanek und Dario Wittstock.

In der Altersklasse U19 war Lennart van der Coelen am erfolgreichsten und fügte seiner Vorqualifikation im Einzel weitere Startplätze im Mixed und Doppel hinzu. Letzteres gelang ihm souverän mit Bernhard Smidt, der auch im Einzel seine Gruppe gewinnen konnte. In ihrem ersten Jahr U19 brachten Susannen Hahn und Liva Rudroff im Einzel und Doppel zwar gute Leistungen, kamen jedoch nicht auf die Siegerplätze.

Heinz Kelzenberg resümierte mit seinen Trainerkollegen Daniel Stark, Yannik van der Coelen und Kai Waldenberger beide Tage durchweg positiv, wobei die Altersklassen U11 und U17 durchaus noch wesentlich glücklicher hätten verlaufen können.

Insgesamt ist der TV Refrath mit insgesamt 27 Startern bei den Westdeutschen Meisterschaften vertreten und hofft noch die ein oder andere Nachnominierung. 21 Spielerinnen und Spieler konnten sich im Einzel qualifizieren und 13 mal ist der TVR im Doppel bzw. 9 mal im Mixed vertreten.

Damit bleiben die Bergischen weiterhin die Nummer Eins im Bezirk, gemessen an der Zahl der Qualifikanten und Gesamtplätze in den drei Disziplinen. Kelzenberg: „Wir liegen ganz knapp vor dem 1.BC Beuel, der aber sehr wahrscheinlich bei den Westdeutschen mehr Medaillen holen wird als wir. Für den Moment sind wir jedoch sehr zufrieden“.

Die Westdeutschen Meisterschaften finden am 16. und 17. Januar in Oberhausen statt.

Quelle: TV Refrath Badminton

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