Neun Refrather Medaillengewinner – Runa Plützer holt zweimal Gold

Westdeutsche Meisterschaften Medailiengewinner des TV Refraths

Westdeutsche Meisterschaften Medailiengewinner des TV Refraths

Am vergangenen Wochenende nahmen 30 Mädchen und Jungen des TV Refrath an den  Westdeutschen Meisterschaften U11 bis U19 in Oberhausen teil. Neun von ihnen kamen auf die Medaillenplätze und durften zum Abschluss der Veranstaltung auf das „Treppchen“.

Die Bilanz hieß am Ende: dreimal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze, was unter dem Strich bei gleicher Medaillenzahl einmal mehr Edelmetall als 2014 bedeutet.

Die erste NRW-Meisterschaft war es in Oberhausen für die vier U11er des TVR Svea Powiton, Antonia Kuntz, Julian Marcus und Tim Barion. Umso schöner, dass drei der vier Kids unter die besten Acht kamen.

In U13 hatten sich sieben Jungen und ein Mädchen qualifiziert, wobei Mark Euler und Marie Schmidt als Jahrgangsjüngere in der ersten Mixedrunde ausschieden. Besonders unglücklich war die verletzungsbedingte Absage von Christian Rocholl, welche auch die Nichtteilnahme von Yannick Schneider zur Folge hatte. Die übrigen vier Jungen machten ihre Sache gut, Jannick Mötting, Marcello Kausemann und Bennet Peters kamen ins Viertelfinale, ebenso Jonas Werner mit Mötting im Doppel. Den dritten Rang im Jungendoppel belegten Marcello Kausemann und Bennet Peters, die somit ihren Startplatz bei den Deutschen Meisterschaften im März sicher buchten, jedoch ihren Tarum vom Finale nicht erfüllen konnten.

In U15 sollte Chenyang Jiang dreimal auf Titeljagd gehen, doch sein hochfavorisiertes Doppel mit Partner Resch kam durch den Ausfall des Bonners nicht zustande. Dafür holte er im Mixed den Titel mit Lena Fischer aus Wesel und im Einzel nach einer Dreisatzniederlage im Finale den zweiten Platz. Enrico Kausemann, Corvin Schmitz, Felix Schäfer, Julian Heidenreich und Sven Eric Becker schlugen sich achtbar, wobei Schmitz im Mixed und Kausemann im Einzel und im Mixed eine Runde gewinnen konnten.

Die Refrather Mädchen in U15 sorgten für mehr Aufsehen. Während Nele van der Coelen ebenfalls in zwei Disziplinen die erste Runde überstand, im Doppel mit Frederike Bertram jedoch nicht, spielten sich Laura Weilberg und Lara Börsch nach zwei starken Leistungen ins Doppelfinale, wo sie jedoch in zwei Durchgängen das Nachsehen hatten. Dennoch war die Westdeutsche Vizemeisterschaft der beiden Mädchen, die im Einzel ebenfalls unter die besten Acht kamen, eine der herausragenden Leistungen des Wochenendes aus Sicht des TV Refrath.

Dies waren ebenfalls die Spiele von Niklas Mambrey im Jungeneinzel U17, wo er als ungesetzter Spieler zwei namhafte Gegner ausschaltete und das Viertelfinale erreichte und dort den späteren souveränen Sieger Klauer am Rande einer Satzniederlage hatte. Im Jungendoppel mit Elias Beckmann holte er sich schließlich die verdiente Bronzemedaille bei diesen Meisterschaften. Beckmann überzeugte ebenfalls im Jungeneinzel durch Rang Neun.

Nachgerückt in U17 war Miriam Thelen mit ihrer Kölner Partnerin Melisa Gür zwei Tage vor dem Turnier. Die beiden nutzen die Gunst der Stunde, gewannen gegen die Nummer 4 und 5 der Setzliste und holten sich sehr überraschend die Bronzemedaille. Ihre Mannschaftskollegen Marvin Brüheim und Fritz Binus schlugen sich sehr achtbar und gewannen im Doppel gegen die an Fünf gesetzten, verloren jedoch ihr Viertelfinalspiel.

Runa Plützer hatte den Plan, das Triple zu holen und war am Sonntagnachmittag nach durchweg guten Leistungen auch kurz davor. Ein eindrucksvoller Sieg im Mädcheneinzel U17 bildete den Auftakt, doch dann folgte eine hauchdünne Niederlage mit Christopher Klauer im Mixed U17, immerhin gegen die Nummer 1 der aktuellen Deutschen Rangliste. Das Doppel mit Annalena Diks aus Wesel klappte ebenfalls hervorragend und sicherte ihr in U19 die zweite Goldmedaille.

Auch in der Altersklasse U19 nahmen drei Refrather Spieler teil. Yannik van der Coelen schlug sich bei seinen ersten „Westdeutschen“ ordentlich, unterlag jedoch direkt im ersten Spiel, wohingegen sein Bruder Lennart diese erste Runde überstand, bevor er ausschied. Am Sonntag dann wurde das Doppel Lennart van der Coelen / Bernhard Smidt nach der Niederlage gegen die Top-Gesetzten Fünfter.

Heinz Kelzenberg, der gemeinsam mit Daniel Stark und Kai Waldenberger die Refrather Spieler zwei lange Tage lang betreute: „Es gibt bei solch riesigen Veranstaltungen immer Licht und Schatten, Unter dem Strich hatten wir auf mehr Überraschungen gehofft, die leider ausblieben. Besonders freue ich mich über die Silbermedaille im Mädchendoppel U15 und über die Leistungsentwicklung von Runa Plützer seit ihrem Wechsel an das Mülheimer Badmintoninternat“.

Die Nominierungen zu den Deutschen Meisterschaften werden in der übernächsten Woche erwartet, wobei feststehen sollte, dass mit Plützer, Jiang, Weilberg und Börsch vier Refrather mit zur U15/17-Meisterschaft nach Gera fahren und mit Peters und Kausemann zwei U13er des TVR im März an den Deutschen Titelkämpfen in Bonn-Beuel teilnehmen.

Quelle: TV Refrath Badminton

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