Westdeutsche Meisterschaften im Badminton in Refrath Höhepunkt zu Jahresbeginn

Carla Nelte und Max SchwengerDas neue Jahr beginnt in der Sportart Badminton traditionell mit dem höchsten Turnier auf Landesebene, den Westdeutschen Meisterschaften O19 am 5. und 6. Januar 2013. An beiden Tagen beginnen die Spiele ab 9 Uhr in der Halle Steinbreche, wo zum fünften Mal in Folge der TV Refrath die Ausrichtung übernommen hat. Samstags wird zunächst Mixed gespielt, es folgen Herren- und Dameneinzel. Am Sonntag geht es im Herren- und Damendoppel weiter, bevor ab 15 Uhr die Endspiele ausgetragen werden.

Heinz Kelzenberg, Vorsitzender des TV Refrath: „Wir freuen uns sehr darauf, so viele gute Badmintonspielerinnen und –spieler zu Gast zu haben und wir sind uns sicher, dass es zwei schöne Turniertage in Refrath werden“.

Der Club, der mit seinen Top-Teams in der ersten und zweiten Bundesliga spielt, sieht sich für die Veranstaltung gut gerüstet. Auch Bundesligaspiele in der Halle Steinbreche werden als Events regelmäßig von vielen Zuschauern angenommen.

Demnach ist auch sportlich von den Spielerinnen und Spielern des Erstligisten einiges zu erwarten.

So zählen zum Beispiel die Bundesligastars Carla Nelte und Max Schwenger zu den Top-Favoriten in den Doppeldisziplinen. Im Mixed sind sie an Eins gesetzt und nur sehr schwer zu schlagen, aber auch im Doppel mit ihren Partnern Fabienne Deprez (Langenfeld) und Andreas Heinz (Bonn) Titelanwärter Nummer Eins. Heinz Kelzenberg: „Wir sind sehr glücklich, dass Carla und Max mitspielen und das Turnier enorm aufwerten“.

In der Tat glänzen ansonsten Erstligaspieler eher durch Abwesenheit. Sowohl aus Düren, als auch aus Lüdinghausen ist kein einziger Akteur am Start und Beuel und Mülheim werden durch Einzelpersonen vertreten. Demnach sind Nelte und Schwenger die klangvollsten Namen im Teilnehmerfeld.

Im Einzel streben mit Fabienne Deprez und Alexander Roovers zwei Aktive ihr persönliche Titelverteidigung an, wobei Deprez zum vierten Mal und Roovers zum dritten Mal in Folge den Meistertitel holen können.

Während Deprez ohne echte Konkurrenz ist, gibt es im Herreneinzel den ein oder anderen Spieler, der Roovers gefährden könnte, wobei mit dem Refrather Richard Domke der Gefährlichste leider nicht am Start sein kann, da seine Operation am Arm kurz bevor steht.

Mit Kai Waldenberger, Fabian Roth und Lars Schänzler sowie Mette Stahlberg stellt der TV Refrath vier gesetzte Akteure in den Einzeln, die vor heimischem Publikum ihr Bestes geben werden.

Denis Nyenhuis startet im Herrendoppel mit dem Langenfelder Wachenfeld und auch Hanna Kölling ist im Doppel mit Mette Stahlberg und im Mixed mit Gregory Schneider aus Mülheim am Start. Die beiden Refrather Zweitligadamen sind im Doppel an Zwei gesetzt.

Für eine Überraschung sorgen wollen nicht nur Fabian Roth und Lars Schänzler sondern auch der dritte U19er des TV Refrath Mark Byerly. Mit Partner Mark Lamsfuß (Wipperfeld) möchte er, wie bereits im letzten Jahr, im Herrendoppel für Furore sorgen.

Fehlen werden neben Richard Domke auf Refrather Seite vor allem Raphael Beck, der sich nach einer langen Turniersaison im Winter noch eine weitere Woche Urlaub gönnt sowie die beiden zuletzt angeschlagenen Johannes Szilagyi und Sebastian Teller, die jedoch in den nächsten Wochen ins TVR-Zweitligateam zurück kehren sollen. Ebenfalls nicht am Start ist die zweifache Titelträgerin von 2012, Kim Buss.

Auch aus dem Oberligateam des TVR haben sich einige Akteure über die Bezirksebene für die Westdeutschen Meisterschaften qualifiziert. So startet Janice Kaulitzky wenige Tage nach ihrem 17. Geburtstag in allen drei Disziplinen. Mit Thilo Müllers, Kevin Mischke und Sebastian Brings haben sich drei Spieler erstmalig für das Turnier der Landesbesten qualifiziert, so dass der TVR insgesamt mit einem Aufgebot von 4 Damen und 9 Herren antritt.

Heinz Kelzenberg: „Wir haben in drei Disziplinen Titelchancen, die wir nutzen möchten und weitere drei Treppchenplätze wären ebenfalls nicht schlecht. Traumhaft wäre, wenn wir in allen fünf Disziplinen bei der Siegerehrung dabei wären“.

Eine Aufwertung der ganz besonderen Art erfährt die Veranstaltung durch das neue Scoring-System auf 6 Großmonitoren, die hinter den Spielfeldern stehen. Bekannt ist dieses Equipment von der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld sowie von den German Open. Es wird jedoch im Januar erstmalig auf einer Westdeutschen Meisterschaft eingesetzt.

Zuschauer sind sehr gerne gesehen und haben bis zu den Endspielen freien Eintritt. Die Finalspiele am Sonntag kosten dann 4,- bzw. 2,- Euro ermäßigt. Heinz Kelzenberg: „Wir machen ordentlich Werbung, damit wir die Finalspiele in toller Wettkampfatmosphäre sehen können“.

Quelle: TV Refrath Badminton

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