Carla Nelte und Max Schwenger sind Deutsche Meister im Doppel

Max Schwenker und Carla Nelte

Max Schwenker und Carla Gelte bei der Deutschen Meisterschaft 2015

Die 63. Deutschen Meisterschaften in Bielefeld waren aus Sicht des TV Refrath die bisher erfolgreichste in der 25-jährigen Geschichte des Vereins. Ein Dutzend Teilnehmer, acht von zwanzig Viertelfinals mit Refrather Beteiligung, vier von fünf Endspielen mit TVR-Spielern.

Besonders erfreut  und stolz war man im Refrather Lager natürlich über die beiden Deutschen Meistertitel seiner „Aushängeschilder“ Carla Nelte und Max Schwenger. Beide gewannen mit ihren Partnern Johanna Goliszewski (Mülheim) und Josche Zurwonne (Lüdinghausen) ihre Endspiele im Doppel in zwei Sätzen.

Auch wenn Nelte/Goliszewski durchaus favorisiert ins Turnier gegangen waren, freuten sich beide über ihren ersten gemeinsamen Titel gegen Michels/Herttrich (21:18,21:18). Auch Max Schwenger wurde Deutscher Meister, doch dies war eine deutlich größere Überraschung. Gegen die Meister der letzten Jahre und Weltranglisten-16. Fuchs/Schöttler wuchs er mit seinem Partner Zurwonne über sich hinaus und gewann mit 22:20, 21:17.

Wenige Stunden zuvor hatten Nelte und Schwenger fast den Titel im Mixed geholt. Gegen Deutschlands Nummer 1, Fuchs/Michels, Nr. 10 der Welt) kamen beide in den 3. Satz, mussten diesen jedoch trotz langer Führung mit 18:21 abgeben.

Denis Nyenhuis, TVR-Coach in allen Halbfinals und Endspielen: „das war ein großer Tag für den TV Refrath, bei dem sogar noch mehr drin gewesen wäre“.

Die vierte Finalteilnahme war die vom 19-jährigen Fabian Roth im Herreneinzel gegen den bis dato siebenmaligen Titelträger Marc Zwiebler. Souverän hatte er sich der Refrather in Bestform in dieses Endspiel gespielt und die Zuschauer ein ums andere Mal begeistert. Gegen Zwiebler zeigte er vor allem im zweiten Durchgang, dass ihm möglicherweise bald der internationale Durchbruch gelingen könnte. Das Ergebnis mit 13:21, 21:23 war mehr als achtbar.

Alle Refrather hatten in den Vorschlussrunden das ein ums andere Mal ihre Bestleitung gebracht und sich souverän in die Endspiele gespielt. Knapp gescheitert war lediglich Raphael Beck mit Andreas Heinz (BC Beuel) im Halbfinale des Herrendoppels.

Doch auch die übrigen Refrather Starter machten eine gute Figur. Richard Domke im Herreneinzel, Jenny Karnott mit Carola Bott (Wipperfeld) sowie Denis Nyenhuis /Philipp Wachenfeld /Langenfeld) in den Doppeln kamen immerhin unter die besten Acht.

Am späten Freitagnachmittag war mit Mette Stahlberg noch eine  Spielerin im Dameneinzel sowie mit Hanna Kölling im Damendoppel ausgeschieden, der man einen Platz im Viertelfinale durchaus zugetraut hätte. Janice Kaulitzky hatte ach großer Aufholjagd die erste Runde im Dameneinzel gewinnen können, bevor sie im folgenden Spiel knapp den Kürzeren zog.

Kai Waldenberger erreichte in guter Form die Runde der letzten 16 bevor er dem starken Nikolaj Persson (Trittau) in drei Sätzen den Sieg überlassen musste.

Direkt in ihren ersten Spielen unterlag Runa Plützer (16) in allen drei Disziplinen sowie Tim Steger und Catharina Haß jeweils im Doppel. Die Refrather Coaches Heinz Kelzenberg, Denis Nyenhuis und Kai Waldenberger zeigten sich mehr als zufrieden mit dem Abschneiden. Kelzenberg: „Vier von fünf Endspiele und zwei Titel sind unglaublich gut. Max und Carla haben fantastisch gespielt“.

Quelle: TV Refrath Badminton

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