Start in die Bundesliga mit zwei echten Krachern

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TV Refrath gegen Beuel und Solingen

Am Montag früh war er endlich da, der neue Hoffnungsträger des TV Refrath, Tan Chun Seang aus Malaysia. Zwar war sein Koffer beim Zwischenstopp in Istanbul hängen geblieben, doch das tat der guten Laune keinen Abbruch. „Am Mittwoch reise  ich mit ihm zu den Belgian International. Dort hat Tan eine extrem schwere Auslosung, doch er scheint gut drauf, ist am Wochenende beim Grand Prix in Vietnam immerhin im Halbfinale gewesen“, so Heinz Kelzenberg über seine Neuverpflichtung.

Diese gute Form ist auch wirklich nötig, wenn  das Bundesligateam des TVR am Sonntag um 14 Uhr beim 1.BC Düren antritt. Da steht dem Neu-Refrather Tan kein geringerer als Vizeeuropameister Rajiv Ouseph (England) gegenüber, der gemeinsam mit Carl Baxter dort ein englisches Einzel-Duo bildet. Baxter wird Fabian Roth als Gegner im 2. Einzel haben, gegen den er beim letzten Aufeinandertreffen den Kürzeren gezogen hat.

Tan_Chun_Seang

Tan Chun Seang

Ebenfalls kommt es vermutlich zur Premiere des niederländischen Doppels Ridder/Maes gegen das neu gebildete Refrather Gespann Beck/Schwenger. Ob Düren darüber hinaus mit seiner niederländisch/englischen Damenkombination aufläuft oder sogar eine der beiden starken Asiatinnen im Kader haben wird, weiß man vermutlich erst am Spieltag selbst. Kelzenberg: „Düren verfügt über einen der stärksten Kader, in Bestbesetzung können sie in der Tat gegen alle Teams gewinnen“.

Auf Refrather Seite ist man sehr froh, gegen diese starke Mannschaft selbst in der Top-Aufstellung spielen zu können. Lediglich Richard Domke pausiert zu Gunsten von Fabian Roth. Mit Carla Nelte und Chloe Magee sind auch Refraths stärkste Damen dabei und könnten entscheidend dazu beitragen, dass der erste Sieg der Bergischen gegen diesen Gegner gelingt.

Heinz Kelzenberg: „Das ist das Ziel, wir wollen gewinnen“. Dies gilt im Übrigen auch für die zweite Begegnung gegen den 1.BC Beuel am Dienstag, den 16.9. um 18 Uhr (Halle Steinbreche). Beuel wird aller Voraussicht nach einz-zwei Leistungsträger ersetzen müssen, so dass die Zeichen dafür nicht schlecht stehen sollten.

Auf Refrather Seite ist man sich einig, dass ein guter Saisonstart nach der enttäuschenden letzten Spielserie die Basis für die nächsten Monate sein würde. Mit Rückenwind aus den ersten beiden Spielen ließen sich dann auch Ende des Monats die beiden „Kracher“ gegen den Meisterschaftsfavoriten Bischmisheim und den amtierenden Meister Lüdinghausen etwas entspannter angehen.

Refrather Zweitligateam mit neuer Zielsetzung

Jenny Karnott

Jenny Karnott

„In dieser Saison ist das Ziel in der 2. Liga der Klassenerhalt, so wie sich das für eine 2.Mannschaft eigentlich auch gehört“, analysiert augenzwinkernd Heinz Kelzenberg vor dem 1. Spieltag seiner „Zweiten“ am kommenden Sonntag.

Beim Blick auf die Kader der übrigen Zweitligisten wird jedem Fachmann aber schnell klar, dass im Grunde nicht viele Teams für einen möglichen Abstieg in Frage kommen. „Die Liga ist erneut saustark“, so Kelzenberg, der in der Hinrunde das ein oder andere Mal noch auf seine letztjährigen Leistungsträger Raphael Beck und Fabian Roth zurückgreifen kann. Und auf Denis Nyenhuis, der aktuell in sehr guter Form ist.

Am Sonntag (11 Uhr Halle Steinbreche) wird auch Jenny Karnott (19) ihr Debüt für den TVR geben und im Doppel und Mixed auflaufen. An ihrer Seite spielt Hanna Kölling und im Dameneinzel schlägt Mette Stahlberg auf. Bis auf Beck und Roth sind auf Refrather Seite ebenfalls alle Herren an Bord.

Zu Gast am ersten Spieltag ist STC BW Solingen, eine Mannschaft, die man nicht automatisch in die obere Tabellenhälfte einstuft. Dennoch hat sich dieses Team sehr sinnvoll verstärkt, so Heinz Kelzenberg, „und passt uns nicht wirklich gut“. Damit meint er vergleichbare Stärken und Schwächen beider Mannschaften, die nahezu jedes Ergebnis möglich machen.

Das Team von Daniel Winkelmann strebt natürlich den ersten Sieg an, doch kommt dieser nicht zustande, wäre dies kein Beinbruch. Denn bereits Ende des Monats stehen die beiden nächsten Begegnungen  – ebenfalls in Refrath – gegen Langenfeld und Berlin auf dem Programm.

Aller Voraussicht nach wird nur eine Mannschaft absteigen, denn aus Liga Eins rechnet man mit keinem Absteiger in die 2.Liga Nord. Daher kann man auf Refrather Seite die Saison recht locker angehen, denn „wir werden wohl kaum nach dem ersten Platz im letzten Jahr diesmal Achter werden“, meint Heinz Kelzenberg.

Quelle: TV Refrath Badminton

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