Katastrophenalarm an der Elbe – Einsatz für das DRK Rhein-Berg

Katastrophenalarm an der Elbe 2013Eine erweiterte Einsatzeinheit des DRK im Rheinisch Bergischen Kreis wurde heute Nachmittag nach Magdeburg alarmiert und ist am frühen Abend ausgerückt.

Schon seit einer Woche sind die DRKHelferinnen und –Helfer über die Möglichkeit eines Einsatzes informiert. Bei den immer weiter steigenden Pegelständen der Elbe wurde der Einsatz dann auch immer wahrscheinlicher.

Am Freitagnachmittag um 15:30 Uhr fand die Alarmierung statt. Insgesamt 52 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet sammeln sich am frühen Freitagabend in der Einsatzzentrale des DRK-Kreisverbandes in der Bergisch Gladbacher Jakobstraße. Fahrzeuge werden kontrolliert, Material verladen und Personal eingeteilt.

Katastrophenalarm an der Elbe 2013Trotz des sonnigen Abends ist bei den Helferinnen und Helfern ein wenig Anspannung zu erkennen. „Wir sind zur Unterstützung der Führungseinheiten angefordert worden, die bereits in Magdeburg vor Ort sind. Unsere Aufgabe wird in erster Linie darin bestehen, für die dort bereits tätigen Einheiten Unterkunft und Verpflegung sicherzustellen und eine Hintergrundlogistik aufzubauen!“, so Wolfgang Heinke, der Kreisbereitschaftsleiter des DRK. Das DRK ist in den Krisengebieten bereits mit etwa 3.500 überwiegend ehrenamtlichen Helfern im Einsatz, etliche Einheiten stehen bundesweit in Bereitschaft, um die Helfer vor Ort auszulösen oder zu unterstützen.

Die Einsatzeinheit des DRK aus dem Rheinisch Bergischen Kreis besteht aus 15 Führungskräften, einer Ärztin und 36 Helferinnen und Helfern. Die Einheit ist mit 16 Fahrzeugen, darunter auch Spezialfahrzeugen für Betreuungsdienst, Technik, Sanitätsdienst, Führung und Logistik sowie einem Rettungswagen ausgestattet. Die Einsatzkräfte werden voraussichtlich sieben Tage vor Ort bleiben.

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz

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