Refrather Badminton-Trio international sehr erfolgreich

Carla Nelte und Johanna GoliszewskiWährend der Mannschaftsbetrieb im Badminton in den ersten drei März Wochen ruht, stehen für die besten Refrather Badmintonspieler interessante Turniere auf dem Programm.

So reiste die deutsche Jugendnationalmannschaft mit dem 18jährigen Refrather Mark Byerly zu zwei internationalen Turnieren. Bei den Dutch Junior im niederländischen Haarlem startete Byerly im Mixed und Doppel. Nachdem er zweimal die 1. Runde überstehen konnte, traf der Schüler des Badmintoninternats Mülheim dann in der Folgerunde auf eine an 3-4 gesetzte englische Doppel- und die an 2 eingestufte niederländische Mixedpaarung. Beide daraus folgenden Niederlagen sorgten jedoch keineswegs für Unzufriedenheit beim Spieler. Byerly: „Auch wenn das Mixed in zwei Sätzen weg ging, war unsere Leistung in Ordnung. Im Doppel war sie sogar richtig gut. Leider waren die Engländer dann beim 21:19 im dritten Satz etwas abgebrühter“.

Eine Woche später fanden dann die German Junior in Berlin statt. Das Teilnehmerfeld war hier noch stärker, da neben den Teams aus Indonesien, Malaysia, Korea und Hongkong auch die Dänen am Start waren. Mark Byerly hatte es mit seinen Partnern Jenny Karnott und Mark Lamsfuß in den beiden Auftaktspielen jeweils mit Paarungen aus Malaysia zu tun, immerhin dem Land, welches im Oktober Weltmeister geworden war. Mark Byerly: „Natürlich kannten wir unsere Gegner nicht und hatten mächtig Respekt. Doch meine Partner und ich haben so gut gespielt wie selten zuvor und ganz überraschend gewonnen“. So wurde Byerly für einen Tag zum „Malaysia-Schreck“, denn zwei Siege in zwei Sätzen gegen asiatische Top-Leute gelingen nicht oft. Im Mixed endete seien Erfolgsgeschichte in der Folgerunde dann gegen die an 3-4 gesetzten Engländer Wolfenden/Smith. Im Doppel schlugen Byerly/Lamsfuß dann noch zwei Schweden bevor im Achtelfinale gegen die späteren Sieger aus Indonesien dann Schluss war.

Parallel zu den beiden Jugendturnieren starteten einige Bundesligaspieler des TVR bei den Internationalen Turnieren „German Open“, „All England“ und „Croatian International“. Die German Open in Mülheim waren in diesem Jahr wegen der Olympia Qualifikation mit so vielen Weltklassespielern wie nie besetzt. Carla Nelte im Doppel sowie Chloe Magee im Einzel und Mixed gelang es nicht, die erste Runde zu bestehen. Mehr als ein Spiel konnte Max Schwenger bestreiten, der sowohl im Doppel mit Andreas Heinz als auch im Mixed mit Isabel Herttrich gegen europäische Gegner (Niederlande bzw. Ukraine) gewinnen konnte, bevor Paarungen aus Korea bzw. Malaysia in Runde Zwei seine Hoffnungen zerstörten.

Chloe Magee reiste von dort aus nach Birmingham zu den „All England Championships“. Nach einem schönen Erstrundenerfolg über die Schweizerin Cicognini war dann gegen Firdasari aus Indonesien nach Runde 2 für sie das Turnier zu Ende. In Zagreb traten Nelte und Schwenger gleichzeitig bei den nicht ganz so gut besetzten „Croatian International“ an. Max Schwenger haderte mit einer sehr unglücklichen Erstrundniederlage im Doppel mit Andreas Heinz gegen die späteren Siegeraus Kroatien. Im Mixed lief es besser und er konnte sensationell das Halbfinale erreichen.

Noch besser machte es Carla Nelte, die im Doppel mit Johanna Goliszewski Runde für Runde gewinnen konnte und schließlich am Sonntag im Finale stand. Gegen die Niederländerinnen Barning / Muskens gelang Nelte leider knapp nicht der Turniersieg, den man den Gegnerinnen mit 19:21, 18:21 überlassen musste.

Parallel zu diesen schönen Erfolgen laufen die Personalplanungen für die nächste Saison auf Hochtouren. Heinz Kelzenberg: „Noch vor dem nächsten Doppelspieltag am 24./25. März kann ich ganz Konkretes berichten“.

Quelle: TV Refrath Badminton

About the author

avatar

Ich lebe seit meinem vierten Lebensjahr in Refrath. Die Internetseite Refrath Online betreibe ich aus privatem Interesse. Hier berichte ich über aktuelle Themen aus Refrath. Um immer aktuell zu sein, bin ich auf die Mithilfe anderer angewiesen. Daher freue ich mich über jeden Artikelvorschlag.