TVR-Schülermannschaft Westdeutscher Meister 2014

TV Refrath U15-Team

Als Mitfavorit war die U15-Schülermannschaft des TV Refrath in Solingen an den Start gegangen, um das beste Team aus NRW auszuspielen. Die Mitkonkurrenten kamen aus Beuel, Solingen und Mülheim. Auch die Jugendmannschaft startete in Abwesenheit von Fabian Roth und Lars Schänzler, so dass der TV Refrath mit zwei Teams vertreten war.

Das Jugendteam schlug sich sehr beachtlich, hatte jedoch mit Oberhausen-Sterkrade den späteren Sieger und mit Phönix Hövelhof den späteren Dritten in seiner Gruppe. So setzte es für Janice Kaulitzky, Miriam Thelen, Laura Weilberg, Darius Knuppertz, Lennart van der Coelen, Bernhard Smidt, Yannik van der Coelen und Marvin Brüheim gegen Sterkrade eine deftige und gegen Hövelhof eine knappe Niederlage trotz sehr guter Leistungen. Gegen den STC Solingen konnte das Refrather Jugendteam schließlich mit 7:1 gewinnen und dadurch einen guten 5. Platz in der Gesamtwertung erreichen.

Die U15-Schüler gingen mit den vier Mädchen Runa Plützer, Laura Berger, Lara Börsch und Nele van der Coelen, sowie den Jungen Chenyang Jiang, Moritz Rappen, Enrico Kausemann, Elias Beckmann, Fritz Binus und Corvin Schmitz in dieses Turnier. Gegen Vlotho und Lüdinghausen konnte man klar und sicher mit jeweils 7:1 siegreich bleiben. Das 5:3 gegen STC Solingen liest sich angesichts dreier verlorener Dreisatzspiele knapper, als es in Wirklichkeit war. Im Halbfinale hieß der Gegner dann überraschend nicht 1.BC Beuel, die sich mit einem enttäuschenden 5. Platz zufrieden geben mussten, sondern Phönix Hövelhof. Ohne Satzverlust qualifizierte sich hier der TVR für das Finale gegen den 1.BV Mülheim.

In diesem Endspiel gab es dann unerwarteter weise doch noch eine Zitterpartie. Mülheim kam durch eine geschickte Aufstellung zu vier gewonnenen Spielen, wovon jedoch eins erst im 3. Satz zustande kam und somit spielentscheidend für den TVR war. Dem ein oder anderen Refrather Spieler war nach fast 18-stündiger Turnierdauer die Müdigkeit, aber auch die Erleichterung anzumerken, als das Team ganz oben auf dem Treppchen stand.

Somit gelang dem TV Refrath ein nahtloser Übergang – nachdem die U19-Mannschaft letztes Jahr den Titel holen konnte, folgten nun die Jüngsten. Refrath und Mülheim haben sich dadurch für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert, die vom 2.-4. Mai in Bad Vilbel ausgetragen werden. Die bisher feststehenden Gegner kommen aus Hannover-Altwarmbüchen und EBT Berlin, vier weitere aus dem Süden werden am kommenden Wochenende ermittelt. Ganz sicher dabei sein wird wohl der DM-Favorit PTSV Rosenheim.

Der TV Refrath macht sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz auf dem Treppchen.

Refraths U11 auf dem Treppchen

TV Refrath U11-MinisBeim wohl größten U11-Mannschaftsturnier Deutschlands, dem RWE-Cup in Mülheim/Ruhr starteten in diesem Jahr erneut über 20 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet. Während sich im A-Feld Auswahlteams der Landesverbände tummelten, starteten im B-Feld Vereinsmannschaften, unter anderem drei des TV Refrath.

Das 2. und 3. Team des TVR überstand die Gruppenphase mit einigen Niederlagen und spielte am zweiten Turniertag um die Plätze 9-16. Die neun eingesetzten Refrather Talente konnten sich gegen Ende steigern und kamen so auf den 9. bzw. 10. Platz. Es spielten: Tim Barion, Paul Schubert, Marie Schmidt, Svea Powiton, Paul Schmidt, Antonia Kuntz, Philipp Euler, Kai Schaberick und Julian Strack.

Das erste Team des TV Refrath gewann locker seine Gruppe gegen Mannschaften aus Thüringen und zweimal Mülheim und spielte um die Plätze 1-8. Gegen eine Auswahl aus dem Rheinland erspielte man sich Sonntagfrüh den Platz im Halbfinale, wo es gegen das Team aus Leverkusen ging. Mit nur einem Satz Rückstand verpasste man beim 3:3 Unentschieden das Endspiel, bewies jedoch große Moral und schlug 1.BV Mülheim 2 im Spiel um Platz 3 klar und deutlich.

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung gab es bei: Kaspar Voß, Mark Euler, Julian Marcus und Kora Riss. Das Trainerteam bestehend aus Daniel Winkelmann, Leon Gatzemeier und Susanne Hahn zeigte sich sehr zufrieden, musste jedoch erkennen, dass für die „Refrather Pänz“ der Weg in die Bundesliga noch gang schön weit sein wird.

Quelle: TV Refrath Badminton

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